Alex Jones Arena
Es kommt einem Kunden nicht darauf an, wieviel etwas kostet, sondern wieviel Rabatt er darauf bekommt. Je mehr er auf diesem Wege einspart, desto mehr Spielraum für immer mehr und immer später geäusserte Sonderwünsche und Änderungen kann und wird er nutzen, wobei dieser Spielraum direkt vom Kaufpreis abhängt. Je höher der Kaufpreis, desto stärker die Wirkung des Preisnachlasses und desto grösser der finanzielle Spielraum.
Beweis:
Kein Kunde will irgendetwas von dem, was schon fertig im Laden steht, in dieser Form wirklich haben. Bei Nachfrage weiss
er nicht ganz, was ihm konkret missfällt, und noch weniger, was ihm statt dessen vorschwebt, wobei die Unentschlossenheit
proportional zum Preis ansteigt und dann im Laufe der Zeit einer Reihe von Sonderwünschen Platz macht, die, sollte der
Händler mit einem Rabatt nachgeholfen haben, nicht mehr so schnell abreissen wird.
Verallgemeinerung:
Kein Kunde weiss, was er eigentlich will.
Umkehrschluss:
Jeder Kunde weiss, was er absolut nicht will.
Logische Folge der Entwicklung:
Der Kunde, der das wenigste dafür bezahlt hat, was er nach Hause trägt, hat die längste Beratungszeit in Anspruch genommen
und den grössten Arbeitsaufwand verursacht.